7 Vorteile von Teppichboden

Draußen hält der Herbst Einzug, zeit es sich Drinnen gemütlich zu machen. Einen Bereich sollten wir dabei nicht vergessen, den Boden eines Raumes.

In Zeiten abwaschbarer Bodenbeläge gerät der klassische Teppichboden fast in Vergessenheit. Dabei verspricht die Auslegware, wie sie im Fachjargon heißt, besonderen Wohnkomfort – und punktet auch sonst mit einigen Annehmlichkeiten.

Mehr erfahren

1. Warme Füße durch Teppichböden

Mit welchem Bein Sie morgens aus dem Bett kommen, ist eher nebensächlich – Hauptsache, sie treten auf das richtige Material. Mit Teppichböden in der Wohnung laufen Sie keine Gefahr, kalte Füße zu bekommen. Das gilt vor allem, wenn Sie gerne barfuß laufen. Mit Fliesen, Laminat und Parkett brauchen Sie schon eine Fußbodenheizung, um an kalten Tagen auf einem komfortablen Untergrund laufen zu können – ein Teppichboden bietet schon von Natur aus Fußwärme. Das lässt sich sogar messen: Untersuchungen haben ergeben, dass die gefühlte Temperatur in Räumen, die mit Teppichboden ausgelegt sind, etwa 2 Grad höher ist als in Räumen mit anderen Fußböden.

2. Ruhe im Raum

Textile Materialien können den Schall in einem Raum dämmen. Auch Teppichböden gehören dazu. Diese Wirkung entsteht, weil das Gewebe die Schallwellen bricht und einen Teil davon absorbiert. Je hochfloriger der Teppich ist, desto mehr Schall kann er schlucken.

3. ... und eine Etage tiefer

Ein Punkt, der in Mietwohnungen von besonderem Interesse ist: Wenn sich Ihr Nachbar beschwert, dass er jeden Ihrer Schritte hört, könnte ein Teppichboden Frieden stiften. Aber auch in Einfamilienhäusern gibt es Situationen, in denen Geräusche aus der höheren Etage nerven. In beiden Fällen ist es der sogenannte Trittschall, den ein Teppichboden erheblich dämpfen kann, weil er die Klangübertragung vom Boden auf das darunter liegende Mauerwerk vermindert.

4. Weniger Unfälle

In Räumen mit Teppichböden kommt es zu deutlich weniger Unfällen – und wenn doch mal etwas passiert, läuft es in der Regel glimpflicher ab. Besonders in Räumen wie dem Kinderzimmer, wo gerne akrobatische Übungen erprobt werden, kann ein Teppich eine Sicherheitsmaßnahme darstellen. Zum einen ist die Gefahr, auszurutschen, je nach Teppichboden-Variante gering bis unmöglich, denn die Materialien sind griffig und trittfest. Zum anderen dämpft ein weicher Teppichboden den Aufschlag – das dürfte besonders für besorgte Eltern ein überzeugendes Argument sein.

 5. Teppichböden bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten

Ein weiterer Pluspunkt an Teppichböden ist ihre Spannbreite an Textur und Farben. Das macht es einfacher, einen Raum abwechslungsreich zu gestalten – und gerade Farben haben einen großen Einfluss auf die Psyche, können die Stimmung aufhellen oder beruhigend wirken. Nicht zuletzt hat ein Teppichboden oft eine Vermittlerfunktion: Er kann, wie in diesem Beispiel, eine Verbindung zwischen Wänden, Textilien und Mobiliar stiften.

6. Ein weiches Laufgefühl auf Teppichböden

Nicht nur die Wärme eines Teppichbodens schmeichelt den Füßen, auch das Laufgefühl ist einfach angenehm. Wer nach langen Arbeitstagen mit müden oder schmerzenden Füßen zu kämpfen hat, kann sich mit Auslegware auf dem Boden einige Linderung verschaffen. Denken Sie daran: Unsere Füße tragen uns im Laufe unseres Lebens im Durchschnitt dreimal um die ganze Welt – da zahlt sich gerade im Schlafzimmer die Investition in einen Teppichboden schnell aus.

7. Teppichböden senken Energiekosten

Der größte Anteil im Energieverbrauch der Haushalte entfällt hierzulande auf das Heizen. Teppichböden können beim Energiesparen helfen – und das gleich auf zwei Wegen: Zum einen sind die Teppichfasern und Teppichrücken in der Lage, bis zu 10 Prozent der Raumwärme zurückzuhalten, und zum anderen bringen Teppichböden ein tendenziell wärmeres Raumgefühl mit als Räume mit harten Bodenbelägen. In Wohnungen mit Teppichböden wird die Zimmertemperatur oft niedriger eingestellt, weil man sie trotzdem als angenehm empfindet.

In Verbindung mit einer Fußbodenheizung geben Teppichböden die Wärme rasch an die Raumluft weiter. In Zeiten, in denen man nicht heizt, verhindern sie außerdem, dass der Boden völlig auskühlt. Beim Übergang von der kalten in die warme Jahreszeit lässt sich die Heizung in Wohnungen mit Teppichböden sogar früher wieder ausstellen

Quelle: Text: JAB Anstoertz Group / Bilder: Infloor,  carpet made in germany